Tequila Cocktail, Wassermelone, Bloggeburtstag

Tequila Cocktail, Wassermelone, Bloggeburtstag

Mein Blog wird heute 1 Jahr alt! Bevor aber mit einem erfrischenden „Tequila Cocktail mit Wassermelone und Vanille-Salzrand“ gefeiert wird, möchte ich kurz noch etwas zum vergangenen Jahr und zum Bloggen generell sagen.

Mein Blog (ich habe für mich entschieden „der Blog“ zu sagen und nicht „das Blog“, beides ist richtig!) beansprucht viel meiner Freizeit. Der eine oder andere wird sich bestimmt fragen, warum ich mir das „antue“. Die Antwort ist allerdings ganz einfach: Weil mir das Bloggen sehr viel Spaß macht. Es ist genau die richtige Mischung aus Backen, Fotografieren, Schreiben und technischen Dingen (EDV usw.). Und was es vielleicht noch ganz besonders macht, ist die Tatsache, dass man sein eigener Chef ist. Man kann die Themen bestimmen, die Zeitpunkte, die Texte so schreiben wie man sie möchte und die Fotos auswählen, die einem persönlich am besten gefallen.

Mir gefällt außerdem die ganze Bloggerkultur und ich tummele mich auf vielen anderen Blogs, da ich toll finde, was andere so auf die Beine stellen. Es ist eigentlich unglaublich, was es da alles zu bestaunen gibt. Vor kurzem las ich mal auf einem anderen Blog, dass die Bloggerin sehr gerne nach Rezepten von anderen Blogs backt, da man dort bekommt, was man sieht. Da ist so viel Wahrheit in diesem Satz. Wie viele Rezepte in Backbüchern sind nicht zur probe gebacken und stimmen hinten und vorne nicht. Ein Food-Blogger veröffentlicht das, was er selbst gebacken, gekocht hat. Sogar manchmal auch, wenn es regelrecht schief ging. Er gibt dann Tipps, wie man es selbst besser machen kann. Es werden Rezepte auch mal mehrmals ausprobiert, bis das Rezept problemlos nach zu backen ist. Ich kann davon zum Beispiel bei meinem Kirschguglhupf ein Lied singen. Beim ersten Versuch blieb leider der obere Teil des Kuchens in der Form hängen.

Leider wird uns Bloggern seit der europäischen Datenschutzverordnung viele Steine in den Weg gelegt. Selbst mit einem werbefreien Blog wie meinem, muss man sich an viele Vorgaben halten. Und wenn man etwas nicht beachtet, kann man anwaltlich abgemahnt werden.

Es gab einige Blogger, die ihre Blogs stillgelegt haben, da sie sich nicht in der Lage sahen, all diesen Bestimmungen zu entsprechen. Manchmal ist das dann leider auch eine monetäre Frage, da diese Absicherungen einfach Geld kosten.

Mein Wunsch an unsere Politiker wäre (sollte hier zufällig einer mitlesen), das Bloggen wieder rechtlich einfacher zu machen und so diese Kultur wertzuschätzen. Es ist auch im internationalen Vergleich einfach ungerecht. Ein Blogger, der seinen Blog in Amerika betreibt, muss nicht einmal eine Adresse angegeben, geschweige denn ein Impressum erstellen.

Ich wollte euch eigentlich noch einen Ausblick in die Zukunft aufzeigen, aber wahrscheinlich haben einige von euch, bereits das Handtuch geworfen (oder eher geschnappt) und sind auf dem Weg in den Biergarten oder ins Freibad. Kann ich natürlich verstehen. Vielleicht nur noch kurz: Ich habe für den Herbst und Winter viele Ideen rund um meinen Blog. Der Winter ist ja die perfekte Zeit für Teige, die man kalt verarbeiten muss wie z. B. Blätter- oder Briocheteig. Ich möchte aber auch ein bisschen in das Thema Konfekt eintauchen, da ich mir vor kurzem einen Marmorstein gekauft habe. Konkrete Ideen habe ich dazu allerdings noch nicht. Lassen wir uns also gemeinsam überraschen… 😉

Das Thema Beleuchtung im Winter (wenn ich nicht auf dem Balkon fotografieren kann) steht auf der Agenda, ein richtiges Logo hat mein Blog auch noch nicht und außerdem möchte ich an meinem Design arbeiten. Vor allem die Lesbarkeit meines Blogs ist mir wichtig und da ist leider noch viel zu tun.

Nun aber endlich zum Feiern und zum Tequila Cocktail. Ich habe mal in jungen Jahren dem Konsum von Tequila abgeschworen, nachdem ich ein paar schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Okay, das hatte bestimmt eher mit der Menge und Qualität zu tun, aber irgendwie war das dann ein Teufelszeug für mich und damit für viele Jahre erledigt.

Letztes Jahr war ich dann in Berlin mit meinem Mann bei einem Mexikaner essen und habe mich an eine Margarita getraut und war sehr angetan von diesem Tequila Cocktail.

Vielleicht als kleiner Tipp, damit ihr eure Freude mit diesem Drink haben werdet. Einfach in Maßen genießen und achtet darauf, einen guten Tequila zu besorgen. Er sollte aus 100 % Agaven bestehen, bei den anderen wird z. B. Mais mit reingepanscht und das geht dann immer zulasten der Qualität und erzeugt Kopfschmerzen am nächsten Tag. Alternativ kann man übrigens für diesen Drink auch Gin oder Wodka benutzen. 

Ich finde diese Mischung – vor allem mit dem Vanille-Salzrand – auf jeden Fall sehr spannend und es versetzt einen direkt in die Südstaaten der USA oder nach Südamerika.

Habt weiterhin einen schönen Sommer und „Cheers“ oder „Salud“ auf ein weiteres Blog-Jahr!

Tequila Cocktail mit Wassermelone und Salzrand

  1. Zutaten vorbereiten

Rhabarber Pie, Himbeeren, Experiment

Rhabarber Pie, Himbeeren, Experiment

Ich habe mich an ein Experiment gewagt, und zwar an die erste Rhabarber Pie nach englischer/amerikanischer Art. Eigentlich wollte ich das schon lange einmal probieren, aber die Rhabarber-Saison ist leider immer so kurz und ich stehe eben auch sehr auf diesen klassischen Rhabarber-Kuchen mit Baiser. Klassischerweise macht man diese Rhabarber Pie zusammen mit Erdbeeren. Ich bin allerdings kein großer Fan von dieser Kombination (bzw. mag ich keine gekochten/gebackenen Erdbeeren), und habe mich daher für Himbeeren entschieden. Saisonal wären Erdbeeren natürlich besser, daher habe ich mich dann auch für Tiefkühl-Himbeeren entschieden, was dem Geschmack aber auch nicht geschadet hat.

Mit der Füllung war ich auf jeden Fall mehr als zufrieden, ob ich mir die Arbeit mit dem typischen Pie-Teig noch mal machen würde, weiß ich nicht. Ich glaube, man muss damit aufgewachsen sein – mir schmeckt ein „normaler“ Mürbeteig besser. Aber das ist ja Geschmacksache. Und das Experiment habe ich trotzdem gerne gemacht. Man lernt dadurch ja immer wieder etwas Neues dazu.

Wie ich zu diesem wunderbaren Rhabarber kam:

Mein Mann und ich besuchten, zum ersten Mal nach dem Corona-Lockdown, wieder meine Eltern. Meine Eltern leben in einem Haus mit einem wunderschönen Garten, der zur Hälfte zum entspannten Verweilen einlädt, zur anderen Hälfte zum Beeren- und Gemüseanbau genutzt wird. Da sie die letzten Wochen das Haus nicht verlassen durften und sich so intensiv dem Gartenbau widmen konnten, ist der Garten dieses Jahr in einem besonders schönen Zustand. Also, nicht schön im Sinne von perfekt – der Garten meiner Eltern ist eher so im Stil eines alten Bauerngartens gehalten. Es ist eine Mischung aus Beeten, Wiese, Blumen, Bäumen, Beerensträuchern und gemütlichen Sitzgelegenheiten. Es steckt eine Menge Herzblut in diesem Garten.

Wenn ich dort auf Besuch bin, bin ich in der glücklichen Lage, mich dort an dem reifen Obst und Gemüse bedienen zu dürfen. Da nicht gedüngt wird, ist natürlich alles in einer nicht zu übertreffenden Bio-Qualität. Was für eine Freude!

Nun aber zum Rezept der Rhabarber Pie mit Himbeeren:

Rhabarber Pie mit Himbeeren

Teig:

  • 450 g Weizen-Mehl (550 er)
  • 60 g Zucker
  • 110 g Butter
  • 110 g Pflanzenfett
  • 2 Eigelb
  • ca. 8 EL Eiswasser
  • 1 TL Salz

Füllung:

  • 600 g Rhabarber (geschält und klein geschnitten)
  • 350 g Himbeeren ((es geht auch TK))
  • 170 g brauner Zucker
  • 25 g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Vanillezucker
  • Zucker zum Bestreuen
  • Sahne zum Bestreichen
  1. Zutaten für den Teig vorbereiten und abwiegen.

  2. Zutaten für Füllung vorbereiten und abwiegen.

  3. Mehl, Zucker, gesamtes Fett in eine Schüssel geben. Wenn man keinen Pie-Cutter besitzt kann man sich mit einer großen Gabel behelfen. Ich habe einen Spätzlesschaber aus Metall benutzt. Es geht darum eine krümelige Masse herzustellen, die möglichst wenig warm werden soll.
  4. Eigelb und löffelweise Eiswasser dazugeben und unterarbeiten. Dann sehr kurz noch mit den Händen durchkneten bis der Teig gerade so zusammen hält. Er darf nicht wirklich homogen sein. Nur so wird die gewünschte schuppige, blätterige Konsistenz einer typischen Pie erhalten.
  5. In Frischhaltefolie wickeln und ca. eine Stunde kalt stellen.
  6. Pieform ausfetten.
  7. Backofen auf 200° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  8. Ein bisschen mehr als die Hälfte des Teigs zwischen Frischhaltefolie ausrollen und in die Form legen. Restlicher Teig wieder in den Kühlschrank legen. Er sollte nicht zu warm werden.
  9. Einen hohen (eventuellen wellenförmigen) Rand ausformen. Die Wellen erreicht man, in dem man den Teig mit dem Daumen der einen Hand „gegen“den Daumen und Zeigefinger der anderen Hand formt. Dann Teig mit Backpapier abdecken und mit Backerbsen füllen und ca. 10 min. blindbacken.

  10. In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Füllung zusammen mischen.
  11. Form aus Backofen nehmen. Füllung auf Teig verteilen.

  12. Restlicher Teig ausrollen, Formen ausstanzen oder auf einer anderen Weise für Luftlöcher sorgen. Man kann auch nur ein Gitter aus Teig auf der Füllung anbringen.

  13. Piedeckel mit Sahne bestreichen und mit Zucker bestreuen.
  14. Bei 200° C (Ober- und Unterhitze) 20 Minuten backen. Dann Hitze auf 180° C reduzieren und weitere 45 Minuten backen. Ich habe die letzten 10 Minuten die Hitze auf 150° C reduziert und weiter mit Umluft gebacken. Dann hatte ich die gewünschte Bräunung auch in der Mitte der Pie.
  15. Pie komplett auskühlen lassen. Erst dann anschneiden.

Versucht doch auch einmal diese Rhabarber Pie zu backen! Bin gespannt auf eure Rückmeldungen! Bis bald und bleibt gesund!

Banoffee Pie, Banane, Toffee

Banoffee Pie, Banane, Toffee

Habt ihr schon mal den Namen Banoffee Pie gehört? Macht nichts, ich bis vor ca. einem Jahr auch nicht.

Im August letzten Jahres habe ich in Paris an einem Croissant-Kurs mitgemacht (ich berichtete…). Dort wurden alle Teilnehmer nach ihren Lieblingssüßigkeiten gefragt. Bis auf mich und 2 Japanerinnen kamen alle aus England oder Amerika und es tauchte mehrmals der Name Banoffee Pie auf. Ich wurde hellhörig. Dieser Name sagte mir bisher nichts und sogleich am Nachmittag fing ich an zu recherchieren. Die Zutaten hörten sich für mich zwar sehr gehaltvoll an, die Kombination konnte ich mir aber sofort sehr gut zusammen vorstellen.

Zurück in Deutschland habe ich diese Banoffee Pie dann ausprobiert und seitdem gehört sie zu meinem festen Repertoire. Man hat diese Zutaten eigentlich immer im Haus, zumindest, wenn man das Karamell selbst herstellt. Oder man legt sich eben einen kleinen Vorrat an karamellisierter Kondensmilch an, die man inzwischen sogar in manchen Supermärkten kaufen kann. Schaut bei diesen russischen Lebensmitteln. Die Dosen sind unendlich haltbar.

Man kann diesen Kuchen übrigens auch wunderbar mit Kindern zusammen backen, d.h. backen muss man ihn ja eigentlich gar nicht. Vor allem sind bei der Dekoration der Banoffee Pie der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann sich mit der Schokolade ein bisschen austoben.

Banoffe Pie, einfach und schnell

  • 200 g Butterkekse oder Vollkornkekse
  • 125 g Butter
  • 1 Dose karamellisierte Kondensmilch (oder selbstgemachtes Butterkaramell oder Dulce de Leche)
  • ca. 3 Bananen
  • Zitronensaft
  • 200 g Sahne
  • 1 Becher Schmand
  • Vanilleextrakt
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 40 g dunkle Schokolade
  1. Zutaten vorbereiten und abwiegen.
  2. Kekse mit einem Wellholz zerkleinern. Butter schmelzen und mit den Kekskrümmeln vermischen.
  3. In eine Form pressen. Man kann dazu einen Kartoffelstampfer benutzen. Karamell (bzw. karamellisierte Kondensmilch) auf dem Boden verteilen und mind. 1 Stunde kaltstellen.

  4. Boden auf die Tortenplatte verschieben. Er sollte eigentlich durch die Kälte ganz gut zusammen halten.

  5. Bananen in Scheiben schneiden und in Zitronensaft wenden. Scheiben dann auf dem Boden auslegen.
  6. Sahne mit dem Vanilleextrakt und dem Sahnesteif steif schlagen. Dann den Schmand ein bisschen aufschlagen und mit einem Löffel mit der Sahne vermischen. Sahne-Schmand-Mischung auf den Bananen verteilen und noch einmal kalt stellen.
  7. In der Zwischenzeit die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Kuchen wieder aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Backpinsel die Schokolade auf der Sahne verteilen. Bis zum Verzehr wieder kalt stellen und dann genießen!

Ich warne hier schon mal davor, dass diese Pie süchtig macht. Ich möchte also keine Klagen hören, aber gerne Kommentare dazu, wie euch der Kuchen geschmeckt hat.

Viel Spaß mit dem Rezept und bleibt weiterhin gesund!

Orangenkuchen, Ottolenghi, London

Orangenkuchen, Ottolenghi, London

Normalerweise backe ich ja nicht einfach nur Rezepte nach. Ich verändere sie gerne und gebe ihnen eine persönliche Note. Es gibt allerdings ein Rezept, dass man meiner Meinung nach nicht besser machen kann, es ist einfach perfekt wie es ist. Bei dem Rezept handelt es sich um den Orangenkuchen von Ottolenghi.

Jetzt muss ich mal ein bisschen lobhudeln. Yotam Ottolenghi ist ein Gastronom, der (zusammen mit noch ein paar anderen kreativen Menschen) in London einige Restaurants und Delis betreibt. Seit vielen Jahren bin ich bereits Fan, ihrer Art zu kochen und zu backen. Es ist nicht nur die Mischung aus Orient (Ottolenghi kommt ursprünglich aus Israel) und Okzident, es ist die Konzentration auf Geschmack und weniger auf Firlefanz, die mich so begeistert.

Nun aber wieder zu besagtem Orangenkuchen. Eigentlich wollte ich diesen Kuchen zum Ende der Blutorangen-Saison mit dunkelroten Blutorangen backen. Bei unserem Türken um die Ecke bin ich auch fündig geworden, allerdings entpuppten sich die Blutorangen innerlich als eher Mischlinge. Naja, dem Geschmack hat es keinen Abbruch getan und optisch bin ich trotzdem zufrieden mit meinem Kuchen.

Was diesen Kuchen ausmacht, ist der Geschmack und die Konsistenz. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, zu loben. Es ist einfach die Mischung aus Mandelkuchen, Orangen, Karamell und am allerbesten ist die Polenta. Sie saugt den Saft der Orangen (und auch ein bisschen das Karamell) auf und sorgt für die perfekte Textur des Orangenkuchens.

Einfach mal ausprobieren, ihr werdet bestimmt genauso begeistert sein. Ich kann es mir einfach nicht anders vorstellen. Berichtet mir gerne einmal…

Bis hoffentlich bald! Bleibt gesund!

Orangen-Mandel-Kuchen nach Ottolenghi

Teig:

  • Butter zum Einfetten der Form
  • 50 g Weizenmehl (Type 450)
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier (verquirlt)
  • 20 g Orangenblütenwasser
  • Abrieb einer Bio-Orange
  • 240 g gemahlene Mandeln
  • 120 g Instantpolenta

Belag:

  • 3 – 4 Bio-Orangen ((in der Saison von Januar bis April sind Blutorangen toll))

Karamell:

  • 90 g Zucker
  • 20 g Butter ((habe ich weggelassen))

Glasur:

  • 4 EL Orangenmarmelade ((habe ich weggelassen))
  1. Alle Zutaten des Teiges vorbereiten und abwiegen.
  2. Eine runde unten geschlossene Tarteform ausfetten. Ist es eine Form mit losem Boden, muss ein Backpapier so eingelegt werden, dass auf keinen Fall Flüssigkeit austreten kann.
  3. Karamell herstellen, indem man den Zucker zusammen mit 2 EL Wasser in eine Edelstahlpfanne (oder eine andere Pfanne, die man problemlos sehr stark erhitzen kann und die sich auch hinterher wieder gut reinigen lässt) gibt. Stark erhitzen bis sich der Zucker auflöst und sich langsam in ein goldenes Karamell verwandelt. Dabei immer bei der Pfanne bleiben, der Zucker wird sehr heiß und verbrennt dann auch schnell. Kinder am besten aus der Küche schicken. Ich habe mir angewöhnt nicht im Zucker herumzurühren.
  4. Boden der Tarteform zügig mit dem Karamell ausgießen.
  5. Orangen mit einem Messer von der Schale (mit samt der weißen Haut) befreien.

  6. In Scheiben schneiden.

  7. Orangenscheiben auf dem Boden der mit Karamell bedeckten Tarteform eng auslegen.
  8. Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
  9. Butter und Zucker mit einem Handrührgerät (oder einer Küchenmaschine) aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Langsam die Eier dazu geben und untermischen. Die geriebene Orangenschale und das Orangenblütenwasser hinzufügen. Dann die gemahlenen Mandeln, die Polenta und das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
  10. Die Masse vorsichtig auf den Orangenscheiben verteilen. Die Orangenscheiben sollten sich möglichst nicht verschieben. Die Oberfläche mit einer Palette glätten.

  11. Den Kuchen 40 – 45 Minuten bei 170° backen. Stäbchenprobe machen. Wenn nichts am Holzstäbchen hängen bleibt, ist der Kuchen fertig.

  12. Noch warm auf eine Kuchenplatte stürzen.
  13. Kuchen komplett auskühlen lassen. Für die Glasur die Orangenmarmelade mit 1 EL Wasser in einem Topf aufkochen und durch ein Sieb passieren. Den Kuchen mit dieser noch warmen Glasur bestreichen.